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Die Ästhetik verwundeter Erde

 

Aus dem Hubschrauber fotografiert Bernd Uhde die Welt in vertikaler Draufsicht. Dabei bildet nicht die Jungfräulichkeit der unberührten Natur, sondern die von den Menschen gestaltete Kulturlandschaft das ­spannende Motivrepertoire seiner Kunst. So bilden Kohlehalden, Aufschüttungen von Erzen oder Abraumhalden die Leitmotive der in diesem Album zusammengeführten Fotografien, die vor dem schwarzen Bildgrund in faszinierender Präsenz aufleuchten.

 

In allen Werkgruppen spiegelt sich das Interesse des Künstlers an Formen und Farben, an Strukturen und Texturen sowie an Grundprinzipien der Komposition. So ist zu Recht Bernd Uhdes fotografische Position immer wieder mit dem Blick eines Malers verglichen worden.

 

Seine künstlerische Leistung ist es, durch das ­vertikale Sehen auf diese Orte das Außergewöhnliche und Rätselhafte und zugleich höchst Sinnliche aufzuspüren. Der Künstler entdeckt „Gemälde“ und diese sind visuelle Fundstücke, deren ästhetisches Potenzial durch die entrückte Fernsicht erst freigesetzt wird und sich zu erkennen gibt.

 

Nach dem sehr schnell vergriffenen „White Album“ ist das „Black Album“ das vierte Fotobuch des Künstlers im Verlag Seltmann Publishers.

 

Über den Künstler:
Bernd Uhde studierte Malerei an der Universität der Künste Berlin und Film an der DFFB Berlin. Seine großformatigen Arbeiten sind europaweit in zahlreichen Ausstellungen und Veröffentlichungen gezeigt worden.

 


ISBN: 9783946688716

Erscheinungsdatum: 1. September 2019

Herausgeber: Martin Feltes

Fotografie: Bernd Uhde

Maße: 30 cm x 30 cm

Seiten: 120

Verarbeitung: Hardcover, Fadenbindung